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In Österreich dürfen seit 2020 keine Ölheizungen mehr in Neubauten installiert werden, und bis 2035 sollen sie vollständig ausgetauscht sein. Für Bestandsgebäude gilt noch kein absolutes Verbot, aber der Austausch alter Ölkessel ist bereits stark eingeschränkt und wird durch eine CO2-Steuer verteuert. Der stufenweise Ausstieg ist Teil der Klimaziele Österreichs, und es werden umfangreiche Förderungen für alternative, klimafreundliche Heizsysteme wie Wärmepumpen angeboten.

Derzeit

  • Neubau:

      Seit dem 1. Januar 2020 ist die Installation von Ölheizungen in Neubauten in Österreich gesetzlich verboten. 

 

  • Bestandsgebäude:
    Es gibt derzeit kein allgemeines Verbot für die Sanierung und den Austausch von Ölheizungen in Bestandsgebäuden. Zwar wurde eine Austauschpflicht für alte Ölheizungen angedacht, diese wurde jedoch gestrichen. Ziel der Regierung ist ein Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, daher werden für den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme Zuschüsse gewährt.

    Es gibt keine automatische Stilllegungspflicht für Ölheizungen, auch wenn sie älter sind als 25 oder 30 Jahre

  • Ablaufdatum:
      Der geplante stufenweise Ausstieg sieht vor, dass bis spätestens 2035 keine Ölheizungen mehr in Österreich betrieben werden.
 

Auswirkungen und Maßnahmen

  • CO2-Steuer:
      Seit 2022 zahlen Ölheizer eine CO2-Gebühr, die sich jährlich erhöht und die Kosten für Heizöl steiger 
  • Förderungen:
      Der Umstieg auf klimafreundliche Alternativen wird durch Fördermöglichkeiten unterstützt. 
  • Alternativen:
      Anstelle von Ölheizungen werden für Neubauten und bei Sanierungen klimafreundliche Optionen wie Wärmepumpen, Pellet- oder                  Holzheizungen sowie Gas-Brennwertkessel vorgeschrieben. 
 

Ausblick

  • Der geplante Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2040 wird die Nutzung fossiler Brennstoffe für Heizsysteme endgültig beenden 
  • Eine umfassende Novelle des Erneuerbaren Wärmegesetzes ist in Bearbeitung, um diese Maßnahmen zu konkretisieren